02
Mai

Vatertagsausflug?

War es ein Vatertagsausflug? Jedenfalls waren sie mit dem Leiterwagen unterwegs… aber sie wirkten nicht besonders fröhlich. Eher sehr konzentriert. Das war ihr Leiterwagen:
weiterlesen ‘Vatertagsausflug?’

26
Apr

Vomn Vögeln

Am Ufer der Ouche kann man jetzt im Frühling Vögel beobachten. So etwa den Reiher:

Und Enten - die haben schon Nachwuchs, neun kleine Entchen laufen hier um die Mama rum. Und den Papa - oder Stiefpapa, wer weiß?

Der Enterich hatte allerdings wenig Sinn für die Kinderchen…

Davon habe ich einen Film gedreht:

Link: sevenload.com

… als wir Zeuge eines Verbrechens wurden:
weiterlesen ‘Vomn Vögeln’

04
Apr

Keime

Keime sind in diesem Land wohl gefährlicher als anderswo. Darum muß man die Ware kühler lagern als in Spanien oder Norwegen…

04
Apr

Mitgedacht

Mitgedacht hat der Flaschendesigner, als er diesem Waschmittel eine Dosierkappe mitgab…

02
Apr

Eigentlich…

Eigentlich wollte ich einen Eintrag mit Bildern schreiben. Aber Sevenload ist noch nicht wieder einsatzfähig. *grummel*

24
Mär

Osterhase

Der Osterhase war da. Und hat mir eine riesige Freude bereitet. Seht selbst:
Die Teekanne und das Stövchen hatte ich aber vorher schon.
Heißen Dank, lieber Osterhase, ich freu mich sehr und werde das Buch auch nach Paris mitnehmen. Den Schokohasen nicht, der könnte auf der Fahrt leiden (und das Buch in Mitleidenschaft ziehen…). Er wird mich hier erwarten.
21
Mär

Flurschaden

Die Haarschneidemaschine war frisch gereinigt, bis in die Tiefe.
Die Frisöse war etwas - nun ja, eifrig.

Und das Ergebnis kommt dem hier ziemlich nah…

'Glatze' von Loco just Loco

Ich bin dann mal weg…

19
Mär

Spuren

Angeregt durch mehrere Äußerungen anderer, vom “Ausdruck? Das sind FALTEN!” über Begegnungen bis hin zum Botox-Supermarkt, kam ich zu folgenden Gedanken:Falten in einem Gesicht, was machen sie eigentlich Schlimmes? Graue Haare auf einem Kopf (in einem Bart, auf Bauch und Rücken, …), warum tun sie manchen so weh? Warum werden Millionen jährlich ausgegeben für Haarfärbemittel, die nur “Ihre natürliche Farbe unterstützen und das Grau abdecken”, und mir unbekannte Summen für Botox, Lifting und andere - vermeintliche - Jungbrunnen?
In Frankreich, zumindest außerhalb des Elsaß, färben sich 70% der älteren Frauen die Haare - und die Zahl ist vorsichtig geschätzt. Auch jene alte Dame, die mir stolz erzählte: “Ich bin schon 96 Jahre alt!” (Stimmte nicht, sie ist im November 22 geboren.) Warum?
Ist es der Traum von der ewigen Jugend? Nein, wohl nicht. Denn daß die Jugend vorbei ist, das merkt man zuerst in den Augen, dann in den Knien, irgendwann am ganzen Körper. Und der Traum der Jugendlichkeit? Als ich noch in Deutschland wohnte, gab es Werbung für Inkontinenzprodukte und für Dritte-Zähne-Produkte, wo Menschen gezeigt wurden, die ihrem Aussehen nach noch ziemlich aktiv im Berufsleben stehen und garantiert keine Dritten Zähne tragen, nicht beim heutigen Hygienestandard, und die sich im Beruf das Knistern der Tenapämpers nicht erlauben dürften. Aber vielleicht haben die ja auch nur die Kraft der zwei Flaschen Herzen?

Wir verändern uns ständig. Jeden Tag unseres Lebens. Innerlich, durch Erfahrungen und Erlebnisse. Und äußerlich. (Ich brauch nur meine Waage zu fragen… )
Jeder Tag, den wir leben, zeichnet sich auf uns ab. Das beginnt mit der Geburt, und das hört erst auf, wenn wir unseren letzten Atemzug hinter uns haben.
Ein Babygesicht, so glatt und rund, ist faszinierend. Aber es trägt schon Spuren des Erlebten - und sei es, daß der Schädel noch von der Geburt gezeichnet ist… Und damit geht es weiter. Alles Erlebte zeichnet sich in Haut und Haaren ab. In Falten, grauen oder weißen Fädchen, Haarausfall, in kleinen oder großen Narben. Ein altes Gesicht, faltig und von grauen Haaren umrahmt, drückt aus: ich habe gelebt. Ich habe erlebt, erfahren, gelacht und gelitten, geseufzt und gejauchzt. (Hoffentlich!) Und es ist schön, weil es spricht.
“Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen”, heißt es in der Bibel. Ehre die Alten… denn von ihnen kannst du lernen. Die Jungen mögen viel wissen, aber Erfahrung haben - eher - die Alten. Manche Menschen wissen leider aus Erlebnissen keine Erfahrung zu machen; auch das ist wahr. Vielleicht ist das der Grund, wenn sie die Spuren des Erlebten verdecken wollen? Weil das Erlebte ihnen nicht zur gewinnbringenden Erfahrung werden konnte, sondern Last bleibt? Weil sie mit den Spuren des Erlebten vielleicht auch die Erinnerung selbst tilgen möchten?
Manches, was ich erleben mußte, hätte ich lieber nicht erlebt. Aber die Erfahrung möchte ich, im Rückblick, nicht mehr missen… Ich lebe! Und darum stört es mich nicht, daß ich - angeblich! - graue Schläfen habe und Fältchen auf der Stirn (waagrechte zumal) und um die Augen.
Aber ich finde es traurig, wenn sich Menschen um die Spuren ihres Lebens bringen, und damit auch leider nur zu oft um die Fähigkeit, ihr Leben und Erleben auszudrücken, denn ihr Gesicht wirkt doch oft maskenhaft…

18
Mär

Irgendwem raucht die Hose

… denn hier stinkts.
Ich hab ja so einen Verdacht…

weiterlesen ‘Irgendwem raucht die Hose’

18
Mär

Geschmack oder G’schmäckle?

Karfreitag rückt näher.

'P1040472' von Loco just Loco

Nicht richtig gesehen?

'P1040473' von Loco just Loco

Und weil Karwoche ist, auch im Sonderangebot.

'P1050181' von Loco just Loco

Tja, das muß ich erst mal runterspülen…

'P1040532' von Loco just Loco

Bei dem Preis ist das übrigens bestimmt kein Meßwein…

14
Mär

Erfüllt

Heute eine Trauerfeier. Der Mann war vermutlich seit seiner Konfirmation nicht mehr in einer evangelischen Kirche…

Sonntag nach Chalon/S., um den Ostergottesdienst vorzubereiten.

Mittwoch Gottesdienst in Châtillon/Seine.

Kommenden Sonntag Ostergottesdienst in Chalon/S.

Und dazwischen noch ein paar Passionsandachten an der Orgel zu begleiten…

12
Mär

Spaziergang in Dijon

Draußen ist Sauwetter.
Darum nehm ich euch mit in die Sonne.

Heute: Dijon, Altstadt, Südost.
'P1040814' von Loco just Loco
Das ist die Kirche St. Michel. Früher war dies die Kathedrale, die Bischofskirche. In der Revolution wurden alle Kirchen entkirchlicht, und später wurde dem Bistum St.Bénigne als neue Kathedrale zugewiesen, denn das dortige Kloster gab es nicht mehr.
St. Michel ist kaum älter als der Petersdom in Rom; wir werden das noch entdecken.

'P1040815' von Loco just Loco
Diese kleine Seitentür ist noch im späten Flamboyant-Stil gehalten, aber die Renaissance kündigt sich schon an.
Die Figuren rechts und links sind wahrscheinlich in der Revolution verschwunden.

'P1040816' von Loco just Loco
Diese Kirche steht gleich nebenan. Ich hab vergessen, wie sie heißt; heute findet sich in ihr ein Museum. Früher diente sie noch ganz anderen Zwecken - das sehen wir später.
Ich mag eigentlich diese schlichte, strenge Frühgotik lieber als das fast schon vorbarock verspielte Getue der Renaissance…

'P1040817' von Loco just Loco
In der Kirche findet sich - neben vielem anderen - diese Pietà. Ich hatte mir Maria eigentlich nie als Nonne vorgestellt…

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11
Feb

Erste Schritte in Dijon

Diese Bilder sind schon ein paar Tage alt - aber ich will sie euch nicht vorenthalten. (Und sag gar nicht erst, wie viele ich noch von Straßburg hab, die ich euch bei Gelegenheit zeigen könnte…)

'P1040295' von Loco just Loco
Das ist der Blick auf Dijon, den der Reisende bei seiner Ankunft hat. Jedenfalls dann, wenn er mit der Bahn anreist und am Hauptbahnhof (”Dijon-Ville”) aussteigt. Die Kirche in der Mitte ist St. Bénigne, seit etwa 200 Jahren Bischofskirche von Dijon. Die alte Kathedrale dient nicht mehr dem Kultus, und da hat man die alte Collegiatskirche St. Bénigne zur Kathedrale erklärt. Leider wurde die “Rotonde”, ein enormer Rundbau aus der Karolingerzeit, in der Revolution weitestgehend zerstört.

'P1040296' von Loco just Loco
Wir befinden uns in der südlichen Altstadt, im “Quartier du Château”. Das “Schloß” war eine Festung, die die französischen Könige errichtet hatten, um Dijon zu kontrollieren, nachdem sie die burgundischen Herzöge aus der Hauptstadt verdrängt hatten. Gegen Ende es 19. Jahrhunderts wurde es abgerissen. Dijon brauchte dieses Symbol der französischen Dominanz nicht… Heute steht an der einen Ecke dieses enormen Gebäudes die evangelisch-reformierte Kirche, “temple” genannt. Auf den Fundamenten des Schloßturms steht der Kirchturm, den wir hier hinter den Bäumen des Brosse-Boulevard sehen.

'P1040297' von Loco just Loco
Blick durch geschmückte Straßen auf die berühmte Fachwerkfassade der “Pharmacie du Miroir” oder Spiegel-Apotheke.

'P1040298' von Loco just Loco
Die Markthallen. Hier kann man quasi alles kaufen, was irgendwie seinen Weg in den Teller finden könnte. Die Preise sind allerdings keineswegs auf Discount-Niveau.

'P1040299' von Loco just Loco
Wie groß die Hallen sind, kann man mit den beiden Bildern ermessen: die Ecke im Vordergrund ist auf beiden Bildern zu sehen, man sieht also hier die Länge und dort die Breite des Gebäudes!

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08
Feb

Lärm

Seltsam: wenn man so durch die Stadt geht, dann merkt man gar nicht, wie laut diese Stadt ist. Gewöhnt man sich dran? Schaltet das Ohr einen Gang runter, oder zumindest der Hörnerv?

Aber wenn man einen Musikspieler oder, noch schlimmer, Podcast-MP3 am Ohr hat, dann merkt man auf einmal: alles ist laut. Alles brüllt um einen herum.
Da stellst du schon die Ohrknöpfe lauter als in der eigenen Wohnung, und trotzdem hörst du die halbe Zeit das Wort des Podcasters nicht. Denn um dich herum dröhnen Autos (können die eigentlich nur mit so hohen Drehzahlen rumfahren?), Busse (was ein Lärm! Nur die Erdgasbusse sind leiser), Mopeds (eine Plage, vor allem, wenn hinten eine Pizzakiste drauf ist), durchstartende Motorsportler in Pkw oder auf Motorrädern (abschießen!), die rangierende Eisenbahn und der durchrumpelnde Güterzug, schnatternde Passantinnen, Baustellen… die Kirchenglocken sind fast schon eine Erlösung, aber trotzdem hindern sie mich am ANhören meines Podcasts. Was ein Lärm.

Wie leise ist es doch zuhause, trotz fehlender Doppelverglasung, trotz des summenden Ventilators vor dem Computer… aber kann man die Stadt nicht leiser machen?

Wenn ich dann an lärmempfindliche Menschen denke…

03
Feb

Spaziergang durch die Totenstadt

Heute, liebe Leser, nehm ich euch mit auf den Montparnasse-Friedhof.
Mitten in Paris findet sich dieser Friedhof, in Spuckweite vom gleichnamigen Bahnhof. Er ist nicht ganz so berühmt, aber dafür liegen hier auch einige bekannte Persönlichkeiten. Die meisten haben wir allerdings nicht gefunden, denn die Übersichtlichkeit des Cimetière Montparnasse ist einfach sprichwörtlich.
Ich zeig euch quasi nur die Bilder, sie sprechen für sich.
Immer schön umblättern! ;)

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25
Jan

Spaziergang durch Straßburg

Heute nehme ich euch mal wieder mit durch Straßburg. Es dauert ein wenig - aber ich sag euch, es lohnt sich!
'P1020463' von Loco just Loco
Das ist die Rückseite des Opernhauses. Die Schauseite geht auf den Broglie-Platz, die apsisartige Rückseite gegen die Ill, die die Altstadt umfließt.
'P1020464' von Loco just Loco
Wo wir von der Ill sprechen: das ist sie. Hier sehen wir die letzten Häuser der Krutenau im Hintergrund, die den Schifferstaden (Quai des Bateliers) säumen.

'P1020465' von Loco just Loco
Das ist die Ill zur anderen Seite.

'P1020466' von Loco just Loco
Dieses, von Tomi Ungerer mitverantwortete, Denkmal mit Januskopf steht gegenüber der Oper neben dem Komplex der Armee.

'P1020467' von Loco just Loco
Das ist er. Die Offiziersmesse, links. Der SChatten ganz links unten ist übrigens der Schatten des Opernhauses.

'P1020468' von Loco just Loco

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21
Jan

“Und zu welcher Pfarrei gehören Sie?”

Seit vielen Jahren habe ich die Gewohnheit, ein kleines silberfarbiges Kreuz am Revers zu tragen. Viele evangelische CHristen in Deutschland tragen einen Fisch, in Frankreich tragen Männer wie Frauen zum Zeichen ihres Evangelischseins das Hugenottenkreuz - ich meine: das Zeichen des Christentums weltweit ist das Kreuz. Und so trage ich das Kreuz als Zeichen:

'P1040813' von Loco just Loco

Gestern nun war der Auftakt zur “Woche der Einheit der Kirche”, der katholische Priester von Sacré-Coeur-Don-Bosco hat bei uns gepredigt (viel zu lang; wer hat denn dem bloß gesagt, bei Reformierten müsse lang gepredigt werden?), und nachher gabs noch einen Apéritif. Und da sprach mich eine ältere Dame an, die ich schon mehrfach gesehen hatte, weil sie in unseren Räumlichkeiten am Hebräischkurs teilnimmt und auch zum Ökumenekreis kommt. “Und zu welcher Pfarrei gehören Sie?” Ich hab ihr freundlich erklärt, daß ich keiner Pfarrei angehöre, sondern der reformierten Gemeinde. Da meinte sie, “mit dem Kreuz wird Sie aber jeder für einen katholischen Priester halten.” Ich hab gelächelt. “In gewisser Weise stimmt das ja auch - im Priestertum aller Gläubigen, und in der universellen Kirche Jesu CHristi.” (das griechische “katholikos” heißt auf lateinisch “universalis”.) Und daß das Kreuz wohl der Ort wäre, an dem sich alle Christen zusammenfinden, ohne Rücksicht auf Konfession und Kirchenzugehörigkeit. Ganz nebenbei hat das Kreuz in der Apsis des Temple die gleiche Form mit der verkürzten “Kopfstrebe” wie mein Reverskreuz.

Es hat wohl auch schon erstaunte Fragen gegeben, als ich mit der liebsten Frau in Beaune war, da trug ich das Kreuz nämlich auch… und dieser Priester, der da mit einer Frau Hand in Hand, also wirklich… :))

Nachtrag: ich hab mal noch einen Artikel über das Hugenottenkreuz herausgesucht: hier.




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